Anspruchsvolle Bergwanderung inmitten der mächtigen Viertausender der Walliser Alpen. 

Der Zustieg zur Rothornhütte ist eine alpine und konditionell anspruchsvolle Bergtour (Trittsicherheit und festes Schuhwerk unbedingt erforderlich)

 
Ab Zermatt sind 2 spektakuläre Aufstiege möglich, die oberhalb des Berggasthaus Trift wieder zusammenführen

Ausgangspunkt für viele attraktive Kletterberge:

  • Zinalrothorn
  • Obergabelhorn
  • Wellenkuppe
  • Trifthorn
  • Aeschhorn

Sehenswürdigkeiten während des Aufstiegs:

  • Reiches Wildgebiet mit Steinböcken und Gämsen
  • Bartgeier Paar im Gebiet der Rothornhütte 

 Normalweg über Edelweiss und Hotel du Trift

Der Zustieg zur Rothornhütte beginnt auf ca. 1600m direkt in Zermatt am Bahnhof. Die Hütte ist bereits ab Zermatt ausgeschildert und auf dem folgenden Steig über den Ortsteil Bodmen Richtung Triftbach gewinnt man schnell an Höhe. Nach der Stegquerung über den Triftbach wird der Weg steiler und konditionell fordernder. Zeitweise seilversichert, schwingt er sich in engen Kehren aus der Schlucht hinauf bis zum Restaurant Edelweiss auf 1961m. Nun folgt man dem gut ausgebauten Höhenweg weiter über eine Metalltreppe und einer weiteren Querung des Triftbachs bei Stellistein auf 2058m. Der Höhenweg windet sich ab jetzt am Abhang entlang bis zum Hotel du Trift auf 2337m. Das Gasthaus eignet sich mit hausgemachten Kuchen und malerisch gelegener Terrasse ideal für einen kleinen Zwischenstopp. Dabei stets im Blick, das imposante Ober Gabelhorn.  Im Anschluss geht es über den weiss-blau-weiss markierten Wanderweg über verzweigte Bachläufe hinauf bis zum Vieliboden auf 2452m. Anfangs noch durch liebliche Almwiesen verändert sich das Gelände zusehends in eine hochalpine Gebirgslandschaft. Nach dem Überqueren des Triftbachs tritt man ein in die faszinierende Welt der ehemaligen Gletscherlandschaft mit Stein, Fels, Eis und ewigem Schnee. Über die linke Moräne des Triftgletschers folgt man spektakulär dem Kamm, hier ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gefragt. Oberhalb der Moräne geht der Weg im Zickzack hinauf bis auf ca. 3120m, wo die Rothornhütte schon in greifbarer Nähe ist. Auf den letzten Metern bis zur Hütte auf 3180m freut man sich auf die wohlverdiente Erfrischung auf der neuen Terasse. Die übrigens aus den Steinblöcken der alten Hütte erbaut wurde. Während des Aufstiegs auf die Rothornhütte sind 1600 Höhenmeter am Stück zurückzulegen. Somit eignet sich diese technisch mittelschwere Bergwanderung für konditionsstarke Wanderer.
Gesamt Strecke: 7,5 km
Gesamt Höhenmeter: 1580 hm

 Hüttenzustieg über Schweifinen

Der Weg führt von der Bahnhofsstrasse zuerst am Bahnhof und den Gleisen entlang Richtung Täsch. Sobald man die Gleise überquert hat, geht es auf dem Wisshornweg talauswärts, bis nach kurzer Zeit der Lüegelbach erreicht wird. Ab hier geht es nun steil in Serpentingen bergauf. Sobald die Fels- und Geröllpassage hinter einem liegt erreicht man Schweifinen und es eröffnet sich der Panorma Blick auf die umliegenden Berge. Der Weg windet sich ab jetzt im Zickzack über die Wiesen und durch die überdimensionierten Grillroste der Lawinenverbauung. Schliesslich wird der Chüeberg, mit 2500 m der höchste Punkt der ersten Etappe, erreicht, und der Blick aufs Matterhorn wird freigegeben. Ab hier geht es nun gemächlicher weiter Richtung Trift. Rechter Hand erheben sich die Felswände des Wisshorn und auf der anderen Seite geht es tief hinunter Richtung Triftbach. Nach der Querung der Triftwäng trifft man oberhalb vom Berggasthaus Trift wieder auf den Normalweg.

Gesamt Distanz: 9,5 km
Gesamt Höhenmeter: 1700 hm